Das barocke Innsbruck erforschten am 18.2.2026 die Schülerinnen und Schüler der Inklusionsklasse 3a, die im Unterricht gelernt hatten, dass sich der Begriff Barock vom portugiesischen Wort für eine unregelmäßige Perle ableitet. Auch kannten sie bereits viele Merkmale jener Kunstepoche, die in Tirol vor 300 Jahren so bedeutend war, und studierten im Alten Landhaus, in der Georgskapelle, im Innsbrucker Dom und in der Hofburg Fresken, Stuckaturen oder Putti, Figuren kleiner nackter Knaben mit oder ohne Flügeln, die allenthalben auf Wandpfeilern, sogenannten Pilastern, saßen und über den Betrachtern schwebten.
Beeindruckende Bilder führten die Schätze Alttirols vor Augen und zeigten die Vorzüge der Tiroler Täler. Diese sind auf den Fresken im Landhaus mit Figuren des Alten Testaments bevölkert, sodass etwa das Wipptal mit Judith und dem kopflosen Holofernes oder das silberreiche Inntal (COLLIGIT OENUS OPES) mit Salomo und der Königin von Saba verknüpft sind.
Jedenfalls erwies sich die Exkursion als ideale Ergänzung zum Geschichteunterricht, zumal die Schülerinnen und Schüler den Tiroler Landtag auch als Bühne der Politik kennenlernten.
